Bernsteinkino - dieser Name spiegelt am besten das wieder, worauf die faszinierende Show beruht: Lichtspiele, bewegte Bilder und Farben durch tanzende Bernsteine.

Detlef Wolffs Begeisterung für Bernstein wurde 1976 geweckt, als er in einer Kiesgrube im Grunewald nach versteinerten Seeigeln suchte. "Plötzlich fiel aus einer Braunkohleschicht ein honiggelber Stein. Ich wusste gar nicht, was das war und fragte den Baggerführer, der in der Grube "malochte"." Der sagte nur: "Da hätten'se früher kommen müssen, da ham wa tausend große Stücke rausjeholt. Die Lkw-Fahrer ham sich drum jekloppt."

Seither war Detlef Wolff stets zur Stelle, wenn irgendwo in Berlin der Bagger ein Loch in den Sand riss. Nachdem die Mauer fiel, kamen viele neue Fundstellen im Berliner Umland hinzu - Herr Wolff kennt sie alle.
Als ergiebigste Fundorte erwiesen sich neben den Kiesgruben auch U-Bahn-Bauschächte und die großen Baugründe wie der Potsdamer Platz.

Auf den folgenden Seiten wird das Bernsteinkino vorgestellt.

Bernstein hat etwas Verzauberndes - lassen Sie dies auf sich wirken. (direkt zur Galerie)